Internet per Richtfunk ist eine effiziente Art, Zugang zum Highspeed-Internet herzustellen. Northern Access versorgt mit dieser Technologie abgelegene Gegenden, in denen bislang keine Breitband-Versorgung verfügbar war.

Solche Technologien wecken Interesse und werfen Fragen auf. Wir Informieren Sie hiermit gerne über das Thema Funkstrahlung und die damit verbundenen Emissionen.

Welche Emissionen entstehen bei Northern-Access-Funkstrecken und wie hoch sind sie?

Festkörper und freie Teilchen senden verschiedene Arten elektromagnetischer Wellen aus, die nach ihrer Entstehungsart und ihrem Spektrum eingeteilt werden. Beim Betrieb von Funkanlagen entstehen so genannte Radiowellen.

Northern Access ist zugelassenem Anbieter und Errichter von Sendeanlagen und unterliegt selbstverständlich der staatlichen Kontrolle und Aufsicht durch die Bundesnetzagentur. Unsere Anlagen senden größtenteils in den lizenzfreien Frequenzbereichen von 5,2 GHz bis 5,8 GHz mit maximal 1 W im Funkstrahl- Kernbereich der Richtfunk-Parabol-Antennen. Schon bei einer 15°-Abweichung davon beträgt die Radiowellen-Emission der verwendeten Richtfunk-Technik am Sender nur noch ca. 40 mW (0,040 Watt). Von diesen 40 mW erreicht nur ein kleiner Teil den Körper und wird wiederum nur zu einem kleinen Teil aufgenommen. Damit wird der so genannte SAR-Grenzwert von höchstens 2W/kg Körpergewicht nicht einmal zu 1 % erreicht. Direkt neben und unter unseren Parabolantennen beträgt die Abstrahlung weniger als 1 mW (0,001 Watt) und nimmt bei wenigen Metern Abstand zur Antenne nochmals erheblich ab.

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Zum Vergleich: Der gesetzliche Grenzwert für WLAN-Sender, also handelsübliche Router für den Innenbereich und oft in direkter Körpernähe (FritzBox, WLAN) liegt, bei einer kugelförmigen Abstrahlung, bei 100 mW (0,1 Watt). Ein Mobil-Telefon strahlt direkt am Kopf bei nahezu voller Sendeleistung mit 1 W und erreicht damit 50 % des SAR-Grenzwertes!

Mehrere Studien, auch die des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), erbrachten keine Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken durch funkbasierte Breitband-Netzwerke.